im Januar fand kein Vereinsabend statt, da die Gaststätte geschlossen hatte.
Zum ersten Vereinsabend des Jahres trafen sie wieder einige Mitglieder zum Vortrag von Kevin Kessler, auch neue Mitglieder waren dabei. Grundlagen der Reptilien Teil 2 war das Thema, Kevin betreibt eine Auffangstation für Reptilien und Exoten, mit diesem großen Erfahrungsschatz hat er die Anwesende schon beim Teil 1 der Grundlagen Reptilien teilhaben lassen. Kevin starte seinen Vortrag im Schnelldurchlauf von Vorne, um diejenigen abzuholen die nicht dabei sein konnten bei Teil 1. Der weitere Abend war ein sehr aktiver Diskussionsabend, ob es um das Thema Temperaturen, Beleuchtung, Bodengrund Ernährung Zugabe von Supplements oder nicht ging, jedes Thema wurde sehr aktiv diskutiert. Welche Fehler bei der Haltung und/oder Fütterung häufig bei den Reptilien gemacht werden und warum diese dann in der Auffangstation landen, dies erklärte Kevin. Die Freunde der Terraristik konnten viele Denkanstöße von diesem Vereinsabend mit nach Hause nehmen.
Kevin wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei seiner Auffangstation.
Bild ©Jürgen Pfleiderer

Die Jahreshauptversammlung wurde, mit leider nur wenigen Vereinsmitgliedern, ordnungsgemäß nach vorher zugesendeter Tagesordnung durchgeführt. Wenige Anträge wurden besprochen und abgestimmt.
Ein neuer Tagungsraum in unserer Vereinsgaststätte im Küffner Hof in Langenbrettach brachte zuerst etwas Verwirrung, jedoch kamen viele Mitglieder und auch einige Besucher schon frühzeitig, um diesen Vortrag nicht zu verpassen. Das „Goldene Einhorn der Aquaristik“ oder Betta macrostoma – schön aber schwierig? Haltung und Zucht der Brunei Beauty von Klaus Weißenberg war der Titel des Vortrags.
Schon vor dem Start des Vortrags war Klaus in seinem Element – reden – mit seinem unendlich erscheinenden Wissen beantwortete er schon vorab Fragen. Zum Start des Vortrags erklärte er den Titel, da diese Betta Sorte so selten und sehr teuer gehandelt wird ist daraus der Name „goldenes Einhorn“ entstanden.
Klaus zeigte die beiden Fundorte des Betta macrostoma und wie sich durch Umwelteinflüsse diese Fundorte über die Jahre verändert haben, mit der Befürchtung, ob es da noch lange Bettas geben wird. Er selbst hat ein Gebiet davon vor vielen Jahren selbst bereist und hatte Bilder von den Fundorten dabei. Vor vielen Jahren konnte er schon Erfahrungen mit der Haltung und er Zucht der Tiere machen, wobei ihm sein Wissen über die Zucht der Schokoladengouramis half.
Klaus hatte nach einer längeren Fischzucht-Pause wieder intensiv angefangen mit den Betta macrostoma und hier berichtete er von seinen Lösungen der Zucht der wunderschönen maulbrütenden Kampffische. Auch wie er es schaffte, die sehr empfindlichen und auf Krankheiten reagierenden Fische zu halten und zu züchten. Kein Thema wurde ausgespart, keine Frage blieb unbeantwortet.
Ein sehr informativer Vereinsabend mit einem Referenten für dessen Wissen ein Abend normalerweise nicht ausreicht.
Bilder ©Klaus Weißenberg







Zum Vereinsabend über Frösche von 12 Peruanischen Regenwäldern trafen sich am Freitag, 02.05.2025 einige Vereinsmitglieder und Interessierte. Auch der Referent Ernst Schmitt selbst, brachte Freunde mit. Die erste Frage beim Start des Vortrags war: Versteht ihr mich?, nicht wegen der Lautstärke sondern wegen seines fränkischen Dialekts, was an diesem Abend jedoch für keinen ein Problem war.
Die Reise in die Regenwälder zu den Fröschen, war auch für Ernst, der schon sehr viele Fischfangreisen gemacht hatte, neu. Er hatte sich gut auf die Reise vorbereitet und mit besonderen Wanderstiefeln ausgestattet, diese musste er jedoch im laufe der Reise gegen Gummistiefel ersetzen. Ernst zeigte im Vortrag viele Videos, so konnte er nicht nur den besonderen Nebel-Regenwald mit den bemoosten Bäumen und der Vielfalt an Pflanzen und Tieren zeigen, sondern auch die Geräusche dazu erleben lassen. Die kleine Reisegruppe bereiste das westliche Kolumbien und dort ging es mit verschiedenen Transportmöglichkeiten immer weiter zum nächsten Regenwald. Ob im Speed Boot mit dem 500 ps Motor oder etwas langsamer im kleinen Boot mit wackligen Kunststoffstühlen und bedenklich knirschendem Boot, oder mit einer kleineren Propellermaschine, so kam die kleine Gruppe immer wieder an andere Ziele. Die Reisebegleiter waren neben Froschbiologen, von denen einer davon viele Jahre dort lebte, auch ein bekannter Guide und Spezialist für Apistogramma und Corydoras. Gefunden haben sie nicht nur den giftigsten Frosch der Welt in den Coca-Feldern, sondern noch jede Menge weiterer wunderschöner und auch sehr lauter Frösche.
Der erste Teil des Vortrags endete mit einer Militärkontrolle, der zweite Teil des Vortrags wird beim nächsten Jahresprogramm der Aquarien- und Terrarienfreunde Hohenlohe e.V. bestimmt dabei sein, denn wir sind gespannt, wie das Abenteuer weiter geht.
Bilder ©Ernst Schmitt






Pünktlich startete am Samstag 24.05. am frühen Morgen der Bus auf große Fahrt. Viele Vereinsmitglieder der Aquarien- und Terrarienfreunde Hohenlohe e.V. und ein paar Vereinsfremde hatten sich zu diesem Ausflug so früh schon in Bretzfeld eingefunden um in den Bayrischen Wald und nach Niederbayern zu fahren. Nach kurzer Fahrzeit wurden wir jedoch ausgebremst – Vollsperrung auf der Autobahn – zum Glück ging es nach ca. 1 Stunde wieder weiter und wir konnten nach leichten Planänderungen unsere Reise fortsetzen. Nach kurzer Vesperpause, in der vom Verein Brötchen mit Wurst und einem Getränk zur Verfügung gestellt wurden ging es zur längsten Burg der Welt nach Burghausen. Ein Burgenkomplex mit 1051 Meter Länge mehreren Museen und einem Burg Café. Von der Burg aus hatte man den Blick auf die Salzach, in deren Mitte die Grenze zu Österreich verläuft.




Am Nachmittag stand das Nationalparkzentrum Lusen mit dem Besucherzentrum Eisenmann-Haus auf dem Plan. Kleine Gruppen hatten sich dort verschiedene Ziele zur Erkundung ausgewählt, ob eine kleine Pause am Kiosk, ins große Tierfreigelände im Wald, zur Besichtigung des Hans Eisenmman-Hauses oder in den Baumwipfelpfad, zum Enddecken gab es für jeden etwas. Im weitläufigen Tierfreigelände waren viele Tiere zu entdecken, auf sehr großen Freiflächen konnten sich die Tiere zurückziehen und doch von den Besuchern mit scharfem Blick entdeckt zu werden. Besonders gefallen hat uns auch der Bereich für einheimische Molche, Kröten, Schlangen, Eidechsen usw. dieser war sehr schön gestaltet und es gab trotz den kühleren Temperaturen einiges zu entdecken.




Weiter ging es am frühen Abend zum Hotel in Deggendorf, dort konnten wir einchecken. Alle die noch in die Altstadt von Deggendorf gehen wollten, wurden vom Busfahrer hingefahren, die anderen blieben im Hotel zurück und genossen dort den Abend. Deggendorf hat einen historischen Stadtkern und der ganz besonderen Geschichte von der Knödelwerferin. Dort wurde die bayrische Gastlichkeit bis spät in die Nacht hinein genossen, um danach auf eigenen Wegen ins Hotel zurückzukehren.


Am Sonntagmorgen gab es ab 6:30 Uhr ein Frühstücksbuffet auf dem alles zu finden war was man sich nur zum Frühstücken vorstellen konnte, die Auswahl ist jedem schwer gefallen bei der Vielfalt.

Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus wieder, nun ging es Richtung Straubing zum Tiergarten, ein Zoo der nicht nur sehr sehenswert ist, sondern auch an verschiedenen europäischen Erhaltungszuchtprogrammen teilnimmt. Vor dem Eingang warteten schon ein paar Mitglieder der Aquaristikfreunde Straubing auf uns, mit denen zusammen konnten die Interessierten Vereinsmitglieder auch im Aquarium hinter die Kulissen blicken. Zuerst gab es eine Führung durch die Aquarien- und Terrarien-Anlage die insgesamt 100.000 Liter Wasser fasst. In 7 Becken davon wird das Leben in der Donau dargestellt von der Quelle bis zur Mündung. Zudem werden in dem Donauaquarienbereich heimische Reptilien und Amphibien gezeigt. Auch in diesem Bereich nimmt der Zoo an Erhaltungszuchten Teil, dabei konnten schon viele tausende der bedrohten Gelbbauchunken Nachzuchten in die Freiheit gesetzt werden.






Weiter ging es zusammen mit einem Teil der Straubinger Aquaristikfreunde im Gefolge, in die Innenstadt nach Straubing. Dort hineinzukommen hatte unseren Reiseplaner Marco ein paar Stunden und Nerven gekostet, den dort fand der Herzogstadtlauf statt und genau in der Innenstadt zum Mittagessen war das Restaurant Gäubodenhof für uns gebucht. Jedoch mit ausgedruckten Ausnahmegenehmigungen kamen wir an den Sicherheitsabsperrungen vorbei. Im zünftig bayrischen Gäubodenhof wurden wir nicht nur superschnell, sehr freundlich und aufmerksam, sondern richtig lecker verwöhnt.


Satt und zufrieden ging es mit dem Bus weiter. Unser nächstes und leider letztes Ziel war der Chichlidenstadl. Dort ließ uns Tobias Weißenburger einen Blick ein seine super gepflegte Anlage mit 700 Aquarien auf 400 qm tun. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Schaubecken mit 4,5 m Länge und 1 m Breite der Traum manches Aquarianers. Tobias bewirtete uns mit Kaffee und Getränken und danach traten wir die Heimreise an.





Ein Ausflug mit einigen ungeplanten Überraschungen, einigen Umwegen wegen Sperrungen, nicht-schließenden Türen, etwas kühlem und teils regnerischem Wetter, jedoch mit Michael unserem Super-Busfahrer der Firma Trabold der uns sicher und gekonnt durch alle Hindernisse führte. Marco der nicht nur diese großartige Reise plante, sondern auch bei den ungeplanten Situationen die Ruhe bewahrte. Willi der den Überblick hatte und den Kontakt mit den Straubinger Aquarienfreunden herstellte und Helmut der für die Geldangelegenheiten immer zur Stelle war.
Etwas früher als geplant kamen wir alle wieder wohlbehalten in Bretzfeld am Sportplatz an und freuen uns schon, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt – Aquarien- und Terrarienfreunde Hohenlohe e.V. on Tour.
Bilder ©verschiedene Vereinsmitglieder
der angekündigte Vortrag über die Fledermäuse musste kurzfristig wegen Krankheit der Dozentin abgesagt werden.
Uwe Dost hatte zu Glück Zeit, und übernahm mit dem Vortrag Lebende Fossilien Triops- Urzeitkrebse, den Abend. Uwe brachte zum Vortrag auch einige der Fossilien zum Zeigen lebend mit. Alle Aquarianer sind Artemia zum Füttern ihre Fische bekannt, jedoch gibt es auch von den Salzkrebsen – Artemien die auch zu den Urzeitkrebsen zählen, eine Vielzahl an Arten.
Der Vortrag begann mit den Urzeittieren, den Dinos, dies zeigte Uwe, um darzustellen aus welchem Zeitalter die Urzeitkrebse stammen. Dann nahm er uns mit in die Vielfalt der Tiere wo und wie diese zu finden sind, das im Sommer an einer ausgetrockneten Wasserstelle ganz besonders genau hingesehen muss, um dort vielleicht Zysten der Urzeitkrebse zu finden.
Er bereiste schon einige Länder, um dort nach den Urzeitkrebsen zu suchen und natürlich auch zu finden, zeigte uns dort die Fundorte mit Wasser oder ausgetrocknet, wo keiner der Anwesenden solche Tiere vermutet hätten. Er zeigte auch wie er die Zysten wieder zum leben erweckt und was es bedarf das diese wachsen.
Sein Fachwissen zu diesen besonderen Lebewesen hätte bestimmt noch für einen weiteren Abend gereicht, aber vielleicht brauchen wir ja wieder mal einen Ersatz-Referenten.
Der Vereinsabend war gut besucht, sogar ein Junge aus der Gegend, der von dem Vortrag gehört hatte und selbst Triops zu Hause hat, war ganz gespannt auf den Bericht und kannte alle Arten die Uwe zum Zeigen lebend mitgebracht hatte.
Danke Uwe für diesen Vortrag und dass du so kurzfristig eingesprungen bist.
Bilder©Uwe Dost





50 Jahre Bretzfeld: Gemeinde feiert Jubiläum mit Festumzug
Heilbronner Stimme:
Gleißende Sonne, 45 bunt geschmückte Gruppen und gute Stimmung am Streckenrand: Der große Festumzug in Bretzfeld war der Höhepunkt des Jubiläumswochenendes.
Auch wir waren mit einigen unserer Mitglieder dabei.
Schon einige Zeit vorher wurde im Newsletter darüber informiert. In der Vorstandschaft wurde darüber diskutiert wie der Verein dargestellt werden kann.
Irgendwann war klar, dass ein Aquarium auf einen Leiterwagen gestellt, und geschmückt wird. Ein paar wenige Mitglieder waren bei der Gestaltung vorab dabei – Danke an alle die dabei geholfen haben und dies wirklich sehr dekorativ gestaltet haben.
In der Nacht vor dem Festumzug, wurde der geschmückte Leiterwagen zum Startplatz des Festumzugs gebracht, um dann Im Tageslicht seine Pracht zu zeigen. Alle Anwesenden Vereinsmitglieder, trugen ein dunkelblaues Vereins-T-Shirt, was sehr gut aussah, jedoch bei der Hitze eine echte Herausforderung darstellte. Die Gemeinde Bretzfeld versorgte alle mehrmals mit gekühltem Wasser bis der Festumzug los ging. Die Gruppe 1 startete um 13:30 Uhr – es dauerte bis wir mit der Nummer 38 an die Reihe kamen um loszulaufen. In der Ortsmitte von Bretzfeld, wurde jeder Verein vom Bürgermeister vorgestellt und ein paar Worte zum Verein gesagt. Zwischendurch gab es immer Abkühlungen von Zuschauern, ob mit Gartenschläuchen, Wasserspritzen oder als kühles Getränk aus dem Becher. Das Ende war auf dem Festplatz, wo für jeden Verein Tische reserviert waren, für die angemeldete Personenzahl. Recht schnell kamen auch die Helfer vom Musikverein Bretzfeld und versorgten alle wieder mit Getränken. Nur die Sache mit dem Essen hat nicht ganz so reibungslos geklappt.
Am späteren Nachmittag gingen die meisten wieder nach Hause, auch der Leiterwagen wurde wieder ins Lager zurück transportiert.
Danke an alle die geholfen haben und dabei waren.
Bilder©Vereinsmitglieder





Vereinsabend vom 04.07.2025
Delikatessen am Wegesrand lautete der Titel unseres Vereinsabends im Juli, und das traf den Nagel auf den Kopf.
Helga Hennebold , unsere Referentin von diesem Abend, war nicht, wie sonst üblich, bei uns im Vereinslokal, sondern wir waren bei ihr, in ihrem wunderschönen Wald- und Wiesengrundstück in Dimbach Greuthof.
Sie hatte bereits am Nachmittag einen großen Korb voller verschiedener Pflanzen gesammelt über die sie uns einiges zu erzählen hatte. Zum Beispiel der Giersch, der bei normalen Gartenbesitzern als schlimmes Unkraut angesehen wird, aber fast den ganzen Sommer auch als Salatzugabe, zum Müsli, Smoothie oder auch einfach als Gemüse gegessen werden kann. Weiter gings mit der wilden Möhre, der Knoblauchrauke, dem Dost- auch wilder Majoran genannt oder wilder Knoblauch, um nur einige zu nennen. Sie hatte über jede Pflanze viel zu erzählen. Nachdem wir den Korb leer hatten, machten wir noch einen kurzen Spaziergang am Waldesrand, wobei sie noch einige Pflanzen erklärte ohne sie zu pflücken.
Ein rund um sehr gelungenen Vortrag der bei allen Teilnehmern großes Interesse weckte. Zum krönenden Abschluss hatte sie noch einen selbst hergestellten Kräuterfrischkäse mit Bauernbrot vorbereitet der großen Anklang fand und sehr gut schmeckte.
Besten Dank nochmal an Frau Hennebold für diesen lehrreichen Abend.
Bilder©Frau Hennebold und Vereinsmitglieder




Zum diesjährigen Sommertreff fanden sich ein paar Vereinsmitglieder ein, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen, gut zu essen und übers Hobby oder andere Dinge sich zu unterhalten.
Vereinsabend vom 05.09.2025
Beim Vortrag im September tauchten wir ab in die spannende Welt der Süßwasser-Stachelrochen und deren Beifische.
Der Referent war Hassan Mohamad Ali unser Vereinsmitglied, der den anwesenden Vereinsmitgliedern viele interessante Informationen, tolle Bilder und Videos dazu mitgebracht hatte. Nach einer kurzen Einführung in die Herkunft und Lebensweise, die verschiedenen Arten und warum DW (Disc-Width) bei der Süßwasserrochenhaltung wichtig ist, startete er mit seinen Lieblingen.
Mitgebracht zum Vortrag hat er, von seinen Rochen abgeworfene Stachel, die von den Rochen nach ca. 3 Monaten immer abgeworfen werden und erneuert werden. Allen Anwesenden war klar damit will man nicht in Berührung kommen, der Stachel selbst ist sehr kräftig und ist am Rande gezahnt und dann ist da ja auch noch das Gift…., dieses ist für einen Menschen nicht tödlich jedoch sehr schmerzhaft.
Die Liebe von Hassan zu seinen Tieren zeigte er in dem ganzen Vortrag, er brachte tolle Videos mit in denen das Fressverhalten oder die Aktivitäten bei Tag und Nacht zu sehen waren. Ein paar besondere Videos hatte er von seinen Rochenfreunden mitgebracht, hier konnte die etwas ruppige Paarung beobachtet werden, ein tragendes Weibchen in dessen Bauch die Bewegungen der Jungen zu sehen waren und auch die Geburt der Lebendgebärenden Rochenart konnte mitverfolgt werden, das Staunen der Zuschauer war groß.
Viele weitere Themen sprach er noch an, auch die Beifische die mit den Rochen zusammengehalten werden können und was dabei zu beachten ist. Ein sehr interessanter Vortrag, sehr kurzweilig und sehr informativ. Bei seiner letzten Folie der Präsentation „Fragen“, war es still den er hatte alles schon während des Vortrags erklärt oder beantwortet.
Vielen Dank für diesen wirklich tollen Vortrag von den nicht ganz alltäglichen Aquarienbewohnern.
Bilder ©Hassan Mohamad Ali




Pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete der Börsenwart Andreas Wössner die 54. Börse, wie immer wies er die Anbieter auf die Gesetzlichen Vorgaben hin und wünschte eine erfolgreiche Börse. Jedoch war dies auch die letzte, von ihm betreute Börse und er verabschiedete und bedankte sich bei allen. Der neue Börsenwart wird bei der nächsten Jahreshauptversammlung im März 2026 gewählt werden.
Die Besucher strömten wie schon gewohnt in die Halle, um das vielfältige Angebot anzuschauen, oder ganz bestimmte Tiere oder Pflanzen zu suchen die auf der veröffentlichen Bestandsliste standen. Tiere direkt vom Züchter zu bekommen, mit allen Informationen zur Haltung Pflege und Zucht, das wissen die Besucher sehr zu schätzen. Auch wenn es manches Mal empfohlen wird, zu Gunsten der Tiere, diese lieber nicht zu kaufen, da diese nicht zu den schon vorhandenen Aquarienbewohnern passen.
Viele Vereinsmitglieder waren an diesem Börsenwochenende wieder aktiv für den Verein tätig, den ohne die vielen sichtbaren und unsichtbaren Helfer kann so viel Arbeit nicht geleistet werden.
Die in der Küche eingeteilten Mitglieder hatten wieder jede Menge zu tun um die vielen Essenswünsche zu erfüllen, und auch die Tombola von der Jugendgruppe am Eingang war wieder mal ein voller Erfolg.
Herzlichen Dank an alle die zu dieser Börse beigetragen haben.
Viele Mitglieder kamen, um den Vortrag über Orchideen und deren Kultur zu folgen. Bernhard Leppert, der Gruppenleiter der Orchidee Donau-Iller von der Deutschen Orchideengesellschaft hatte zu seinem Vortrag nicht nur seinen Laptop mit Präsentation mitgebracht sondern auch viele seiner Orchideen-Lieblinge.
Der Vortrag war in zwei Teilen aufgebaut, im ersten Teil informierte er die Anwesenden über die Pflege mit vielen Pflegetipps, was bei Orchideen auf der Fensterbank zu beachten ist, welche Lichtverhältnisse und Temperaturen am besten sind und auch das richtige düngen und gießen der Pflanzen fehlte nicht. Das Thema Schädlinge an den Orchideen wurde auch nicht ausgespart und er verriet den Anwesenden hierzu seine Tipps. Zeitweise war es dann kein Vortrag sondern eine lebhafte Diskussionsrunde, in der die vielen Fragen der Anwesenden beantwortet wurden.
Großes Staunen gab es auch bei dem Thema wie lange doch Orchideen benötigen, um zu blühen und welche Möglichkeiten es bei der Anzucht der Pflanzen gibt.
Beim zweiten Teil seines Vortrags stellte uns der Referent seine eigenen „Lieblinge“ bei den Orchideen vor, die Cattleya aus Südamerika. Hier zeigte er uns im Jahresverlauf welche Vielfalt diese Art der Orchideen bietet und dass er bei sich zu Hause immer blühende Pflanzen hat.
Bei seinen vielen mitgebrachten Pflanzen konnte er dann manches genauer zeigen, und er ließ die Pflanzen durch die Reihen der Anwesenden „wandern“, damit diese von jedem genauer betrachtet werden konnten oder auch z.B. den Duft so mancher Orchidee gerochen werden konnte.




Vielen Dank an Bernhard Leppert für diesen Vortrag.
Bilder©Bernhard Leppert
Viele Jahre schon ist Joachim Jung auf unserer Börse zu finden, meist hat er Fleischfressende Pflanzen zum Abgeben dabei. Die letzten Jahre wurden es auch immer mehr „andere“ Pflanzen.
Zum Vortrag kamen einige interessierte Vereinsmitglieder und Willi Schönleber unser 1. Vorstand eröffnete den Abend.
Joachim Jung begann den Vortrag mit dem Thema was macht einen naturnahen Garten aus, von Material, Pflanzen, Bodenbearbeitung usw.
Sein großer Garten hat das Aussehen schon viele Male verändert, auch hiervon erzählte er uns und zeigte Bilder davon. Durch den Verein Naturgarten eV. viele Bücher und auch online informierte er sich wie er mehr ein Naturparadies für Tiere und Pflanzen aus dem Garten machen kann.
Ein Mittelpunkt sollte hier ein großer Teich sein, nach kurzer Planung was alles im Garten sein und bleiben soll und wo Neues entstehen kann, ging es mit der Umsetzung los. Mit Spaten, Schaufel und Schubkarre begann er den Teich auszuheben. Seiner Philosophie folgend, so wenig Maschineneinsatz wir möglich, um Garten und Boden zu schonen und möglichst weinig Emissionen zu verursachen für einen nachhaltigen CO² Fußabdruck. Der Aushub des Teiches gestaltete sich daher als große Herausforderung, jedoch Meter für Meter wuchs dieser, das ausgehobene Material wurde gleich an anderer Stelle wieder verwendet.
Viele Projekte wurden parallel umgesetzt oder schoben sich einfach dazwischen, es wurde ein Schotterbeet angelegt aus schon vorhandenem Material und von Dachgartensubstrat des Nachbarn einschließlich Pflanzen ergänzt. Ein anderer, schon älterer Nachbar, war froh seinen vom Sturm umgestürzten Baum nicht selbst wegbringen zu müssen, den auch der fand eine gute Verwendung im Naturgarten der Familie Jung.
Ob Eidechsenburg, Käferkeller, Insektenhilfen in Sand, Lehm, Röhren, Holz, und natürlich das große Projekt den Teich vom ersten Spatenstich bis zum fertigen Naturteich in allem nahm uns Joachim Jung mit zeigte uns Einblicke in der Entstehung und wie dies alles dann schnell von den Tieren angenommen wurde oder sich auch über die Jahre verändert.
Am Ende des Vortrags zeigte er noch Bilder von so vielen Tieren und auch seltenen Pflanzen die sich wieder dort angesiedelt haben.
Auch wenn ein Naturgarten, oder naturnaher Garten wie wir gelernt haben immer noch viel Arbeit macht, das was er zurückgibt zu erleben macht ihn dann doch auch zu einem Traumgarten.
Vielen Dank für diesen tollen Vortrag.
Bilder©Joachim Jung



von 21. – 23.11.2025 fand in Stuttgart im Messezentrum die Heimtiermesse Animal statt.
Mit dabei, beim Stand des VDA (Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V.), waren auch die Aquarien- und Terrarienfreunde Hohenlohe e.V., oder besser gesagt Jan Dörr als Vertreter derer.
Einen guten Überblick über die Messe gibt es in dem Video von Aqua Doctrina, das ihr mit dessen Genehmigung hier verlinkt findet.
ab der Minute 14:40 Uhr findet ihr einen Ausschnitt über unseren Verein, das ganze Video zeigt einen guten Überblick über die Messe
Link zu dem Video von Aqua Doctrina
hier auch noch ein Link zur Vorstellung der Vereine auf der Animal auch von Aqua Doctrina
Link zum Video der Vereine von Aqua Doctrina
Vielen Dank an Jan für seinen Einsatz für den Verein.
Titelbild ©Aqua Doctrina Bildschirmkopie aus Video mit Genehmigung zur Verwendung
In diesem Jahr fand die Winterfeier in unserem neuen Vereinslokal dem Küffner Hof in Langenbrettach statt. Die zahlreichen Mitglieder, die gekommen sind, fanden ein liebevoll weihnachtlich dekorierten Saal vor, auf den Tischen, an den Fenstern im Eingangsbereich einfach überall schöne weihnachtliche Dekorationen.
Die Kuchenauswahl, die zum Kaffee zur Verfügung stand, und von den Vereinsmitgliedern selbst gebacken und mitgebracht wurden, zeigte ein Vielfalt der heimischen Backstube. Schade, dass man es nicht schaffte alle zu probieren, es waren einfach zu viele. In gemütlicher Runde und vielen Gesprächen verlief der Nachmittag viel zu schnell. Auch das Abendessen ließ keine Wünsche offen.
Ein gemütlicher 3. Adventssonntag den alle Anwesenden genossen.


Bilder ©privat