
Nicht nur aus dem näheren Hohenloher Land und dem Landkreis Heilbronn, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern wie Bayern und Rheinland-Pfalz reisten Besucher an, um den Vortrag von Robert Guggenbühl aus der Schweiz zu hören und zu sehen.
Nach der Eröffnung durch unseren 1. Vorsitzenden, Willi Schönleber, und einigen kurzen einleitenden Worten übergab er das Wort an den Referenten.
„Röbi“, wie er auch genannt wird, startete den Vortrag mit einigen Erläuterungen zu Bolivien, seiner Geografie und seinen Gewässern. Bolivien, ein Land in Südamerika ohne Zugang zum Meer, ist von vielen Flüssen, kleinen Bächen sowie zahlreichen Seen und Lagunen durchzogen.
Er hat bereits mehr als 20 Expeditionsreisen in dieses Land unternommen und wurde dabei immer wieder von Forschern, Biologen und Wissenschaftlern begleitet. Dabei wurden viele neue, bislang unbekannte Fische gefangen, und einige davon konnten bereits bestimmt werden.
Röbis Herz schlägt für die Cichliden, von denen er dort bereits sehr viele gefangen hat. Die größte Zahl der gefangenen Fische stellen jedoch die Salmler, gefolgt von den Welsen, danach folgen Cichliden, Killifische und einige weitere Arten. Er und sein Team dokumentieren die Fundorte sehr genau und erfassen dabei Wasserwerte, Standorte, Temperaturen und weitere Daten. Außerdem testete er Wasserproben auf Bakterien und verglich diese mit seinem Aquarienwasser zu Hause sowie mit dem Wasser aus dem Swimmingpool der Unterkunft – dabei schnitt der Pool nicht besonders gut ab.
Röbi fesselte die Zuhörenden mit einem klar verständlichen, in seinem Schweizer Dialekt vorgetragenen Bericht. Trotz der fast unaussprechlichen Fischnamen sprach er diese fließend aus.
Danke an den Referenten, dass er sein Fachwissen mit uns geteilt hat.
Bilder ©Robert Guggenbühl





